Mir ghörat dsam – 70er-Jahrgang feiert -
Dieser Leitspruch der Zusammengehörigkeit, übernommen aus dem Ökumenischen Jahrgangsgottesdienstes unter der Mitwirkung von Pfarrer Friedrich Hartmann ging wie ein roter Faden durch die Festtage an Pfingsten.
Über 100 Teilnehmer konnte Peter Joel im Auftrag des Vorbereitungsteams im Kleinen Saal der Stadthalle begrüßen. Die weiteste Anreise hatte das Ehepaar Stoiber-Lipp aus England.
In seiner Rede ging Peter Joel auf den schnellen Wechsel von Werten ein und meinte: Das Alter ist kein Schreckensgespenst, nein, es ist eine interessante, voller Überraschungen steckende Aufgabe, die Zukunft hat.
Zum einem Festabend gehörte ein vorzügliches Festmenü, ausreichend Zeit für lebhafte Gespräche und selbstverständlich eine flotte Tanzmusik. Bei einem Blick auf die von Albert Walliser erstellte Fotowand hörte man doch immer wieder: Weißt Du noch ...
Die gemeinsame Polonaise mit den jungen 40ern stand ebenso auf dem Programm wie das Preistanzen, wie man es aus den Kindertagen kannte. Und dann sah man wieder die alten Tricks, mit denen der Stab unbemerkt am „Streckenposten“ vorbei gemogelt wurde.
Erfreulich war die Beteiligung der Festteilnehmer bei den nachfolgenden Programmpunkten an den Pfingsttagen mit der Wanderung zum Sportheim nach Hermaringen oder zur Kaffeerunde in das RSV-Heim nach Hohenmemmingen.
Die Jahrgangsfete am Pfingstmontagabend brachte dann alle Teilnehmer nochmals so richtig schwungvoll in Kinderfeststimmung. Renate und Horst Bauriedl steuerten dabei mit der Komödie „Die Fahnenweihe“ zu guter Stimmung bei. Ja, selbst das Spiel mit dem schwierigen Erraten von einem Meter Schokolade fand einen Sieger.
Das kalte, windige Kinderfest hielt man mit entsprechenden Aufwärmphasen aus und marschierte den Berg hinunter zur vortrefflichen Stäffelespredigt von Herrn Pfarrer Dr. Kummer.
Beim gemeinsamen Abschluss im „Salzburger Hof“ kam sie, die Überraschung für unseren Jahrgangsfreund Pfarrer Friedrich Hartmann: Man hatte während den Festtagen fleißig gesammelt, sich viel einfallen lassen, ja Babs hatte sogar eine Tombola vorbereitet. Im Ergebnis unterstützt der Jahrgang 44/45 das Lädle „ZUSAM“ mit einem Betrag von EURO 414,-- und hat somit trotz Feiern auch an die Mitbürger in unserer Stadt gedacht, denen es nicht so gut geht.