„Weiherwiesen“ ein „Kleinod des Albuchs“

Mit einer Überraschung begann diese Wanderung! Teammitglied Dr. Fritz Rudzik mit seiner Frau Inge überraschten die Teilnehmer am Wanderparkplatz Tauchenweiler mit einem Glas Sekt und feinem Gebäck.

                  

Mit großem Fachwissen informierte Dr. Fritz Rudzik zu Beginn die Wandergruppe über die Entstehung und die Geschichte dieses besonderen Naturschutzgebietes Weiherwiesen mit seinen zwei Seen. Diese sind in dieser sonst wasserlosen Landschaft im Laufe von Jahrmillionen auf einer Decke aus Feuersteinlehm entstanden. Die Weiherwiesen sind eine 35 Hektar große Lichtung. Trotz ihrer Abgeschiedenheit waren die Weiherwiesen über Jahrhunderte Weideplatz für Schafe. Im 19. Jahrhundert sind hier jährlich bis zu 20.000 Schafe vor der Schafschur in den Seen gewaschen worden.  Auf einem Wiesenpfad wanderte die Gruppe mitten durch das Naturschutzgebiet. Bedingt durch die kalte Jahreszeit hatte sich die Vegetation noch nicht ganz entfaltet. Seltene Pflanzenarten wie Trollblumen, Wollgras, Thymian und Heidekraut schauten schon neugierig aus dem nassen Boden des Feuchtgebietes hervor.

            „Was ist das?“,diese Frage war öfters zu hören.

           

                          Rostgans Paar

                                      
                             Trollblume            Vielblättrige Lupinie

Nach längerer Diskussion entschied man sich in diesem Fall für „Vielblätterige Lupinie“. Bei der abschließenden Einkehr im gemütlichen Wirtshaus Tauchenweiler war man sich jedoch schnell einig: Die „Weiherwiesen“ sind nicht nur für Natur und Pflanzenfreunde ein schöner Ort zum Verweilen.