Ausfahrt ins Remstal…

In bester Erinnerung wird die „Entdeckungsreise“ nach Strümpfelbach bei den Teilnehmern des Jahrgangs 44/45 bleiben. Bei herrlichem Sonnenschein konnten Werner Lorch und Norbert Krum die große Reisegruppe im Remstal herzlich willkommen heißen. Gästeführerin Marliese Mannschreck zeigte in einem Rundgang die Besonderheiten des zwischen Weinbergen und Streuobstwiesen romantisch gelegenen Ortes Strümpfelbach auf. Hier sind besonders erwähnenswert die rund 80 prächtigen Fachwerkhäuser, die die engen Straßen und Gässchen säumen. Auf den Höhen des Schurwaldes liegt das Naturfreundehaus. Nach dem Essen war der Ausblick weit in Rems- und Neckartal etwas zum Genießen. Hier waren auch die ersten Arbeiten aus der Künstlerwerkstatt Nuss zu besichtigen. Die besonders beeindruckende Darstellung von zehn „Paaren“ machte manchen der Betrachter doch so neugierig, dass man die Kunstwerke mehrmals „umrundete“, um ja alles zu entdecken. Der Höhepunkt dieser Ausfahrt war sicherlich der persönliche Kontakt mit dem Künstler Prof. Karl Ulrich Nuss selbst in seinem „Gärtle“ und Atelier. In seiner sehr sympathischen Art berichtete er über sein künstlerisches Schaffen und Wirken. Ja, und dann kam man aus dem Staunen beim Betrachten einer enormen Vielzahl großer und kleiner Bronzefiguren nicht mehr heraus. Der Künstler selbst war mitten unter der Gruppe und gab Hinweise warum und weshalb sein Werk manchmal auch recht freizügig ausgestaltet ist. Angeblich soll es im Wein sieben Weingeister geben. Diese zu entdecken war die Aufgabe beim gemütlichen Abschluss im „Schmiegs Rems Besen“. Es war nicht ganz einfach, und so hieß es doch wiederholt: Darum, mein Freund, zum Mund das Glas! Lass uns den Wein, das edle Nass probieren und darin die Geister spüren. Die gute Stimmung an diesem Abend, lässt darauf schließen, auch diese Geister wurden auf dieser „Entdeckungsreise“ spürbar gefunden.
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Im Garten und Atelier von Karl-Ulrich Nuss
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