Jahrgang
44/45 auf dem Härtsfeld
Strahlendes Frühlingswetter und gute Laune waren die besten Voraussetzungen für die gelungene Ausfahrt des Jahrgangs auf das Härtsfeld. Bei den jeweiligen Programmpunkten gab es für die zahlreichen Teilnehmer viel Interessantes zu sehen. Da war als erstes die Besichtigung des
Chicorée-Anbauers Josef Wöller in Frickingen.
Seit 22 Jahren befasst sich der Gemüseanbauer mit dem Anbau von Chicorée. Die Besonderheit dabei ist, dass diese Pflanze in Kisten und nur bei völliger Dunkelheit wächst. Um dabei erfolgreich zu sein, braucht man dazu viel Erfahrung, Geduld und Fingerspitzengefühl. Denn durch eine ständige Überwachung ist darauf zu achten, dass das sogenannte „Herzblatt“ dran bleibt –„ohne das würde nichts wachsen“. Nach rund 21 Tagen ist der Chicorée knallgelb und kann geerntet, kontrolliert und verpackt werden. Und was wünscht sich der Gemüseanbauer Wöller: Dass immer mehr Deutsche die Vorteile dieses Gemüses erkennen, denn nur 250 Gramm Chicorée isst jeder Deutsche jährlich im Durchschnitt.
Mit einer vorzüglichen Bewirtung in der Brauereigaststätte Hald in Dunstelkingen endete das Programm des Vormittags. Nächstes Ziel war am Nachmittag der Q-Hof der Familie Raunecker in Frickingen. Dieser besondere, hoch technisierte landwirtschaftliche Betrieb mit seiner professionellen Viehhaltung hat die Jahrgängler begeistert. Herr Raunecker führte die Gruppe durch die Stallungen mit seinen rund 300 Kühen. Dabei wurden zahlreiche Fragen gestellt und der Bereich Jungtiere waren die Besonderheit der eingehenden Führung. Dass es den Tieren auf dem Q-Hof gut geht, davon konnte man sich überzeugen. Ja, und da gab es noch das Q-Café. Hier kann man bei Kaffee und selbstgemachten Kuchen die Kühe und Kälber durch ein Panoramafenster beobachten. Ein Fazit des Besuches des Q-Hofes kann nur so lauten: Ein Hof, eine Familie und ganz viel Leidenschaft. Für den Jahrgang selbst heißt es am Endes dieses Tages: Bald wieder hinaus aufs Land.
Das Tierchen war
gerade mal 1 Tag alt