Augsburg erleben

Groß war das Interesse im Jahrgang 44/45 an der angebotenen Fahrt nach Augsburg. Schon bei der Ankunft am Bahnhof in Augsburg, die erste Überraschung. Jahrgangsfreundin Erna Ziegler mit Ehemann Hubert begrüßte die Reisegruppe. Kurz darauf war man dann schon mitten in einer informativen, eindrucksvollen Stadtführung mit der Diplom-Historikerin Frau Leistner-Winkler. Das Stauen begann beim Besuch des Goldenen Saales dessen Saalhöhe mit 14 Meter beeindruckte. Der Saal selbst mit seiner prachtvollen Innengestaltung ist eines der Glanzpunkte der Renaissance in Deutschland. Seinen Namen bezieht er von dem reichhaltigen Goldschmuck der seine Einrichtung ziert.
Dann die Fuggerei. Imposant diese älteste Sozialsiedlung der Welt. Jakob Fugger der Reiche stiftete 1521 diese Wohnsiedlung für bedürftige Augsburger Bürger. Und so leben heute noch, entsprechend dem Stiftungszweck, bei einer Jahreskaltmiete von aktuell 0,88 Euro in den 67 Häusern 150 Menschen. Die eingehende Besichtigung einzelner Häuser und deren Räume, mit der Erklärung von verschiedenen Fuggerei-Details, hinterließ bei den Teilnehmern einen bleibenden Eindruck. Weiter ging es dann an prächtigen, ja mächtigen Fuggerhäusern vorbei zur Mittagseinkehr in die Zeughaus-Stuben. Frisch gestärkt galt am Nachmittag die Aufmerksamkeit verschiedenen Kirchen im Innenstadtbereich. Ein kurzweiliger Stadtbummel beendete den erlebnisreichen Tag in der Fuggerstadt Augsburg.
Bildnachlese
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