„Ameisenstadt“- eine Stadt ohne PLZ   

Keiner der Teilnehmer des Jahrgangs 44/45 wusste im Voraus, was ihn erwartet bei der Nachmittagswanderung durch das Naturschutzgebiet“ Dellenhäule“ bei Aalen-Beuren.

So wurde die Führung mit Hans-Peter Horn und Dr. Helmut Haas zu einem Erlebnis. Die beiden Naturschützer führten die interessierte Gruppe durch ein Heidegebiet mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Entsprechende fachliche Informationen hierzu gab es von Dr. Haas, unter anderem zu Orchideen, Wiesensalbei und Kegelblumen. Doch die Besonderheit dieses Heidegebiets ist das Vorkommen von unzähligen Ameisenhaufen. Plötzlich befindet man sich mitten in der „Ameisenstadt“, der größten Ameisenpopulation Mitteleuropas. Über 22 verschiedene Arten von Ameisen wurden nachgewiesen. Den größten Anteil der fast 10.000 Ameisenhügel bilden die gelben Wiesenameisen mit ihren Hügeln bis zu 50 Zentimeter. An einem ausgesuchtem Prachtexemplar informierte der ausgewiesene Fachmann Hans-Peter Horn die Jahrgängler über das Leben und Treiben dieser fleißigen Sechsbeiner. So kommt die Gelbe Wiesenameise nur aus dem Bau, wenn die Königinnen zum Hochzeitsflug ausschwärmen, oder wenn die Nahrung knapp ist. Beim gemütlichen Abschluss im „Ochsen“ in Elchingen waren die Teilnehmer sich einig: Wir haben heute durch exzellente Fachleute viel Wissenswertes über diese prächtige Wachholderheide und deren „Bewohner“ auf der Ostalb erfahren.

                                                                                                                                 

                       

                      

        
                               
Blindschleiche                                                                            Hauhechel Bläuling